Weitere Spielberichte unserer Teams
2025.10.05 13:00

FC Niederstetten - FCK2a 3:1 (2:0)


Es war ein Nachmittag zum Vergessen für die zweite Mannschaft des FC Kirchberg. Auf tiefem, rutschigem Boden und bei ungemütlichem Wetter entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, das vor allem in der Anfangsphase ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Gäste verlief.

Der FCK2 startete katastrophal in die Partie und schenkte dem Gegner gleich zwei frühe Treffer praktisch auf dem Silbertablett. Fehlpässe, Unsicherheiten und Abstimmungsprobleme prägten die Startminuten – Niederstetten nahm die Geschenke dankend an und führte rasch 2:0. Erst danach kam Kirchberg etwas besser ins Spiel, fand aber nie wirklich Sicherheit im eigenen Aufbau. Der tiefe, unberechenbare Untergrund machte es zusätzlich schwierig, einen geordneten Rhythmus zu finden.

Mehrmals musste Torhüter Joel Leu in höchster Not retten – und tat dies mit Bravour. Seine starke Leistung verhinderte Schlimmeres und hielt den FCK2 im Spiel.

Nach der Pause kam endlich ein Lebenszeichen: Der Anschlusstreffer durch Captain De Salvador per Elfmeter brachte kurzzeitig Hoffnung und neuen Schwung. Doch ein weiterer individueller Fehler zerstörte alle Comeback-Träume – Niederstetten nutzte die Chance eiskalt und stellte auf 3:1.

In der Schlussphase plätscherte das Spiel dahin. Auf dem schwer bespielbaren Platz war von beiden Seiten kaum mehr etwas Sehenswertes zu sehen – ein verregneter Kampf ohne spielerischen Glanz.

Fazit: Ein gebrauchter Tag für Kirchberg II. Nach fatalem Start und zu vielen Eigenfehlern war trotz Steigerung nichts zu holen. Der Gegner war nicht besser – aber konsequenter.

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FC Sirnach  - FCK2b 8:4 (7:3)

Was für ein verrücktes Fussballspiel! 25 Minuten Vollgas, elf Tore insgesamt – ein Vormittag, der alles bot, was das Herz eines neutralen Zuschauers höherschlagen lässt. Für den FC Kirchberg 2b jedoch war es ein Wechselbad der Gefühle zwischen purer Moral und bitteren Defensivmomenten.

Sirnach legte los wie die Feuerwehr und führte nach knapp einer Viertelstunde bereits 3:0. Doch anstatt auseinanderzufallen, zeigte der FCK eine unglaubliche Reaktion. Mit Leidenschaft, Kampfgeist und viel Mut spielte sich die junge Truppe zurück ins Spiel, drehte das Tempo hoch und übernahm phasenweise sogar das Kommando. Nach 25 Minuten stand es tatsächlich 4:3 – ein wilder Schlagabtausch, der kaum Zeit zum Durchatmen liess.

Leider war die Defensive an diesem Abend die grosse Schwachstelle. Fast jeder Angriff der Sirnacher führte zum Gegentor, und in der Innenverteidigung fehlte oft die Abstimmung. Sirnach nutzte die Unsicherheiten eiskalt aus und schraubte das Resultat bis zur Pause auf 7:3 hoch.

Nach dem Seitenwechsel stabilisierte sich Kirchberg merklich. Die Mannschaft spielte mutiger, ruhiger und strukturierter. Sirnach kam kaum noch gefährlich nach vorne, während der FCK weiter nach vorn drückte und mit einem sehenswerten Weitschuss von Sebastian Wick den vierten Treffer erzielte. Im Mittelfeld war Alexander Gähwiler der unermüdliche Antreiber, der das Spiel immer wieder klug öffnete und Struktur brachte.

Trotz der klaren Niederlage zeigte Kirchberg 2b viel Moral und Charakter. Vier B-Junioren standen im Aufgebot – ein deutliches Zeichen, dass hier langfristig aufgebaut wird.

Fazit:
Ein wildes, torreiches Spiel mit vielen Lichtblicken in der Offensive, aber massiven Problemen in der Defensive. Die junge Mannschaft zahlte Lehrgeld – doch der Wille, nie aufzugeben, war deutlich sichtbar. Jetzt heisst es: weiter dranbleiben, zusammenwachsen und aus solchen Spielen lernen.

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FC Niederstetten - FCK Ü40 1:5 (1:2)

Die Altherren des FC Kirchberg zeigten auf der Rehwiese eine eindrückliche Leistung und liessen zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran, wer an diesem Nachmittag als Sieger vom Platz gehen würde. Von Beginn weg präsentierte sich die Mannschaft von Captain Pascal Stillhart konzentriert, eingespielt und taktisch diszipliniert.

Aus einer stabilen Abwehr heraus eröffnete man das Spiel stets ruhig und kontrolliert. Das zentrale Dreiermittelfeld mit Reto Nagel als Taktgeber lenkte das Geschehen klug und sorgte immer wieder für gefährliche Offensivaktionen. Nagel war es dann auch, der die verdiente Führung erzielte – ein präziser Abschluss nach schöner Kombination.

Einziger Wermutstropfen in der ersten Halbzeit war ein Missverständnis in der Hintermannschaft: Ein zu kurzer Rückpass von Remo Gahler geriet zum Geschenk für Niederstetten, das eiskalt zum 1:1 ausglich. Doch Kirchberg liess sich davon nicht beirren – Senad Sulejmani stellte noch vor der Pause auf 1:2 und brachte den FCK wieder auf Kurs.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Kirchberg die Schlagzahl und drückte den Gegner tief in die eigene Hälfte. Das Team kombinierte gefällig, suchte immer wieder den schnellen Weg in die Spitze und erspielte sich zahlreiche Chancen. Der unermüdliche Stossstürmer Claudio Roberto belohnte sich für seinen grossen Einsatz mit dem 1:3 – ein schöner Kopfball nach energischem Nachsetzen.

Das Spiel wurde nun ruppiger, teils sogar etwas hitzig, doch der souveräne Schiedsrichter behielt jederzeit die Kontrolle. Ein Freistoss nach Foul führte zum 1:4, sicher verwandelt von Müller, ehe Captain Pascal Stillhart per Foulpenalty den Schlusspunkt setzte.

Fazit:
Ein rundum gelungener Nachmittag für die Kirchberger Ü40. Mit klarem Plan, starker Moral und einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugten die Routiniers auf ganzer Linie. Der Sieg war auch in der Höhe verdient – eine starke Vorstellung der erfahrenen Truppe.



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FF Toggenburg – FC Münchwilen 6:0 (2:0)

Was für ein Auftritt der Frauen des FF Toggenburg! Bei wechselhaftem Wetter – Sonne, Wind, Regen und sogar einem Regenbogen – zeigte das Heimteam eindrucksvoll, wer an diesem Nachmittag das Spielgeschehen bestimmte.

Von Beginn weg agierten die Toggenburgerinnen mit mehr Elan, gewannen die wichtigen Zweikämpfe und setzten den Gegner früh unter Druck. Der Lohn für die engagierte Startphase waren zwei schön herausgespielte Treffer vor der Pause. Münchwilen kam kaum zur Entfaltung – zu dominant war das Kollektiv des FF Toggenburg, das immer wieder mit Tempo und Direktspiel gefährlich wurde.

Nach dem Seitenwechsel bot sich dasselbe Bild, nur noch klarer: Die Gastgeberinnen liessen den Ball nun mit grosser Ruhe und Übersicht laufen, zeigten variable Spielzüge und hielten das Tempo hoch. Immer wieder kombinierten sie sich über die Flügel oder durch die Mitte in den Strafraum – ein Zeichen der Reife und taktischen Flexibilität, die Trainer Yves Lusti besonders freute.

Je länger das Spiel dauerte, desto grösser wurde die Überlegenheit. Münchwilen fand keine Antwort auf das druckvolle Angriffsspiel, während die Toggenburgerinnen ihre Chancen konsequent nutzten. Drei weitere Treffer sorgten für klare Verhältnisse, ehe ein sehenswerter Schlusspunkt das halbe Dutzend vollmachte.

Fazit:
Ein überaus verdienter 6:0-Erfolg des FF Toggenburg, der dank Spielfreude, Variabilität und starkem Teamgeist überzeugte. Der Regenbogen am Ende passte perfekt – ein Symbol für einen rundum gelungenen Fussballnachmittag.

Stimme des Trainers Yves Lusti:
„Wir hatten das Spiel über 90 Minuten im Griff. Besonders die Ruhe im Aufbau und die Variabilität in der Offensive haben mir sehr gefallen. Die Mannschaft hat heute gezeigt, wie viel Potenzial in ihr steckt.“

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