Weitere Spielberichte unserer Teams
2025.11.02 12:15

Tabellenführung übernommen! Starke Leistung der Damen

FFT 2 – FC Gossau 3:1 (1:0)

Die Frauen des FF Toggenburg 2 feierten am Samstag in Bütschwil einen verdienten 3:1-Heimsieg gegen den FC Gossau. In einer intensiven und temporeichen Partie überzeugte das Heimteam mit Leidenschaft, Einsatz und einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Von Beginn weg legten beide Teams ein hohes Tempo an den Tag. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen und hohem Einsatz auf beiden Seiten. In den ersten zehn Minuten setzten beide Mannschaften vereinzelt Nadelstiche, ohne jedoch zwingende Torchancen zu kreieren.

In der 15. Minute dann der erste gefährliche Abschluss des Spiels – und was für einer: Mit einem sehenswerten Distanzschuss brachte FF Toggenburg 2 sich verdient mit 1:0 in Führung. Danach blieb die Partie ausgeglichen, Torchancen blieben aber Mangelware.

Nach der Pause zeigten beide Teams weiterhin viel Einsatz und Leidenschaft. In der 57. Minute erhöhte FF Toggenburg 2 auf 2:0: Nach einem energischen Ballgewinn versuchte es eine Toggenburgerin aus der Distanz – der Ball rutschte der Gossauer Schlussfrau unglücklich durch die Finger und landete im Netz.

Gossau reagierte mit viel Druck und kam in der 77. Minute mit einem herrlichen Treffer zum 2:1-Anschlusstor. In der Schlussphase drängten die Gäste auf den Ausgleich, doch das Heimteam verteidigte clever, diszipliniert und mit grossem Einsatz. Kurz vor Schluss belohnte sich FF Toggenburg 2 mit einer schönen Direktpass-Kombination, die eiskalt zum 3:1-Endstand verwertet wurde.

Mit diesem Sieg bestätigt FF Toggenburg 2 einmal mehr die aufsteigende Formkurve und überzeugt mit Teamgeist, Cleverness und Effizienz. Nach Verlustpunkten führt unser Team die Tabelle der Gruppe 1 knapp vor Au-Reineck an. Wenn das nicht Spannung pur für die Rückrunde garantiert? Tolle Leistung Frauen, weiter so!

___________________________________________________________________________________________________________________________________


Ü40-Spektakel in Wil: Wenn Erfahrung auf Elastizität trifft – und Frauenfeld die Nase vorn hat

FC Wil – FC Frauenfeld 2:5 (0:1)

Es war angerichtet für einen dieser legendären Ü40-Abende, an denen Erfahrung, Spielfreude und Muskelkater Hand in Hand gehen. Frauenfeld reiste mit der klaren Mission nach Kirchberg, den Leaderthron zu erobern – und tat das am Ende auch. Doch die Wiler Altmeister machten es dem neuen Tabellenführer alles andere als leicht.

Von Beginn an übernahmen die Gastgeber das Kommando. Eine Mischung aus „jung“ (wobei dieser Begriff spätestens ab Jahrgang 1985 diskutabel wird) und alt sorgte für frischen Wind. Bereits in der ersten Minute hätte es klingeln können: Müller tauchte völlig frei vor dem gegnerischen Keeper auf – und vergab die Chance so kläglich, dass selbst der Torhüter kurz Mitleid bekam.

Frauenfeld brauchte etwas, kam dann aber immer besser ins Spiel. Zwei bärenstarke Innenverteidiger machten den Wiler Angreifern das Leben schwer, während die Offensive zunehmend variabler kombinierte. Nach einem überflüssigen Foul auf halblinker Seite führte der fällige Freistoss zum 0:1. Die Wiler Hintermannschaft war dabei so passiv, dass Bianchi im Tor nur noch zusehen konnte.

Nach der Pause brachte Wil mit Näf und Wili frische Energie – und bereits vor dem Pausentee hatte sich auch Akcay ins Spielgeschehen eingeschaltet. Doch kaum wieder auf dem Platz, klingelte es erneut: Frauenfeld nutzte die erste Gelegenheit zum 0:2.

Wil reagierte mit Wut im Bauch und deutlich mehr Druck, was zwar Chancen brachte, aber auch Räume öffnete. Ein Freistoss von Müller krachte an die Latte – kurz darauf machte er es besser und verkürzte auf 1:2. Hoffnung keimte auf, doch Frauenfeld antwortete postwendend: ein langer Abstoss, die Wiler Viererkette zu weit aufgerückt – zack, 1:3.

Das 4:1 war dann ein Kapitel für die Vereinschronik: Ein hoher Ball flog in den Strafraum, und anstatt einfach den Kopf hinzuhalten, entschied sich Mittelfeldmotor Diego Armando Reto Nagel für die Beach-Volleyball-Variante. Mit perfektem Bagger und Stilnote 6 klärte er zwar technisch sauber – nur leider im falschen Sport. Der Schiedsrichter erkannte das nicht als künstlerischen Ausdruck, sondern als Handspiel. Penalty. Tor. 1:4.

Trainer De Cais brachte mit Perone den routinierten Topscorer, der jedoch nach wenigen Minuten mit einer Zerrung wieder raus musste – klassisches Ü40-Schicksal. Immerhin blieb das die einzige Verletzung, sieht man vom Wadenkrampf von Abwehrchef Dani Wili ab, der allerdings erst in der dritten Halbzeit im Clublokal auftrat.

Nagel sorgte mit einem sehenswerten Distanzschuss für das 2:4, aber auch dieses letzte Aufbäumen konterten die Frauenfelder gnadenlos und stellten auf 2:5. Der FC Wil zeigte eine engagierte, phasenweise spielfreudige Leistung, musste sich am Ende aber einem starken Gegner beugen. Frauenfeld nutzte die Chancen eiskalt und erklomm verdient den Leaderthron. Die Wiler hingegen bewiesen einmal mehr, dass man auch jenseits der 40 noch topfit, spielfreudig – und für jede Pointe gut ist.


Zurück