FCK 2a steigt in die 4. Liga auf
2025.06.12 07:14

Matchbericht: FC Kirchberg 2a – FC Littenheid 3:2 (1:2)

Mittwochabend, Flutlicht, Emotionen. Es war alles angerichtet für einen historischen Fussballabend, der sich tief in die gelb-schwarzen Herzen des FCK 2a brennen sollte. Und was dann folgte, war ein Spiel, das mehr Dramatik bot als ein Tatort-Finale in der Verlängerung – gegen niemand Geringeren als den direkten Aufstiegskonkurrenten aus Littenheid.

Schon vor dem Anpfiff war klar: Hier geht’s um mehr als Punkte. Zwischen 500 und 600 Zuschauer drängten sich rund um den Platz – ein nie dagewesenes Szenario für ein 5.-Liga-Spiel. Selbst die Gäste aus Littenheid rückten mit einer stimmgewaltigen Fankurve an. Es war angerichtet für ein echtes Fussballfest. Und die Spieler? Sie lieferten. Und wie!

Doch der Start war alles andere als rosig für die Mannen des FCK. Littenheid spielte wie ein selbsternannter Aufsteiger – ballsicher, spritzig, technisch versiert. Nach 20 Minuten stand’s 0:2, der Schock saß tief. Als dann auch noch Abwehrchef Dani Strassmann verletzt raus musste, schwante den Heimfans Böses. Doch genau hier begann die Geschichte der Wende: Captain Michel De Salvador rückte in die Innenverteidigung und brachte die nötige Ruhe und Stabilität.

FCK tat sich weiter schwer, rannte sich oft fest, während Littenheid den Ball laufen ließ. Doch in der 44. Minute blitzte Hoffnung auf: Emanuel Bösch traf wie aus dem Nichts zum Anschlusstreffer – ein psychologisch perfekter Zeitpunkt. Halbzeit. Durchatmen.

Dann kam Yves Lusti, Topscorer, eiskalt. In der 52. Minute netzte er zum 2:2-Ausgleich ein und ließ die FCK-Fans erstmals richtig eskalieren. Das Spiel kippte. Der omnipräsente Nico Nagel zog im Zentrum die Fäden wie ein brasilianischer Maestro. Und mit der Einwechslung von Lars Holenstein kam nicht nur Schwung, sondern ein Hauch von Magie aufs Feld.

83. Minute. Der Moment, in dem der FCK 2a endgültig Geschichte schrieb: Bösch, der Schlitzohrige, steckt durch auf Holenstein, der lässt den Turbo zünden und bringt den Ball flach scharf vors Tor – Urs Huber, linker Aussenverteidiger, schaltet den Offensivmodus ein, stürmt heran und drischt das Leder in die Maschen! Der Jubel war ohrenbetäubend, man sagt, in Bazenheid fielen Gläser vom Tresen.

Die Schlussminuten wurden clever verwaltet, der Abpfiff erlöste Spieler, Staff und Fans gleichermaßen – der FCK 2a ist AUFGESTIEGEN!

Stimmen nach dem Spiel:

🗣️ Sven Lang (Seniorenvorstand): „Ich mag es den Jungs einfach gönnen – mit Herz gespielt, mit Herz gewonnen.“

🗣️ Ruben Schönenberger (Präsident): „Unglaublich. Diese Wende – das war purer Wille und Charakter. Stolz ist gar kein Ausdruck!“

🗣️ Simi Strassmann (Trainer): „Ich bin einfach nur überglücklich… jetzt wird gefeiert. Und wie!“


Fazit: Was dieser Abend bot, war kein Spiel – es war ein Fussballmärchen. Einer dieser seltenen Momente, die selbst neutrale Zuschauer für immer in Erinnerung behalten. FCK 2a, ihr habt euch unsterblich gemacht. 4. Liga – wir kommen mit Pauken, Trompeten und einem Huber aus dem Hinterhalt!

Zurück