Der FCK 1 musste sich im Cup gegen den FC Teufen mit 1:6 geschlagen geben. Gegen die starke 3.-Liga-Spitzenmannschaft wollte der FCK defensiv kompakt stehen und möglichst lange die Null halten. Dieses Vorhaben war allerdings bereits nach wenigen Minuten hinfällig: Nach einer ersten Chance in der Startminute erzielte Teufen in der zweiten Minute das 1:0. Gerade zu Beginn hatte der FCK grosse Mühe und leistete sich zu viele Fehler, die der Gegner konsequent ausnutzte.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fand der FCK besser ins Spiel und konnte die Partie bis zum Strafraum über weite Strecken ausgeglichen gestalten. Es gab mehrere Torschüsse und Eckbälle, doch im letzten Drittel fehlte häufig die Konsequenz. Statt selbst abzuschliessen, wurde noch einmal quer gespielt oder der entscheidende Pass kam nicht an. Mitte der ersten Halbzeit erhöhte Teufen nach einem weiteren Fehler auf 2:0.
Der FCK liess sich davon jedoch nicht entmutigen und kam kurz vor der Pause noch einmal heran. In der 40. Minute traf Aaron Schönenberger (Bild) mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:2. Die Hoffnung auf eine ausgeglichene zweite Halbzeit hielt allerdings nur kurz: Eine Minute vor dem Pausenpfiff gelang Teufen das 3:1.
Nach dem Seitenwechsel folgten innerhalb von nur fünf Minuten zwei weitere FCK-Fehler, die der Gegner eiskalt ausnutzte. Damit war die Partie beim Stand von 1:5 praktisch entschieden. In der Folge wurde viel gewechselt und auch jungen Spielern Einsatzzeit gegeben. Der FCK kam immer wieder zu gefährlichen Aktionen, spielte diese aber nicht konsequent zu Ende. Teufen erzielte schliesslich noch den sechsten Treffer.
Trotz des deutlichen Resultats zeigte der FCK bis zum Schluss Charakter und liess sich nicht hängen. Trainer Dave Obrist sah in der Niederlage denn auch nicht nur Negatives: «Wir haben uns nie gehen lassen. Das hat mir gefallen. Wir haben Charakter gezeigt und es probiert.» Gleichzeitig war die Ursache für die klare Niederlage schnell ausgemacht: «Wir haben schlichtweg zu viele Fehler gemacht, mit und ohne Ball. Gegen so einen Gegner wird das sofort bestraft.»
Der Sieg des FC Teufen war verdient, auch wenn das Resultat aus Sicht des FCK möglicherweise um ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel. Besonders in der ersten Halbzeit hatte der FCK durchaus weitere Möglichkeiten, um das Spiel offener zu gestalten.
Nun gilt es, die Cup-Niederlage abzuhaken und den Fokus wieder auf die Meisterschaft zu richten. Dort verfolgt der FCK weiterhin seine gesteckten Ziele und will sich von diesem Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen lassen.
Tore FC Kirchberg:
40. Aaron Schönenberger 1:2
Aufstellung FC Kirchberg:
Levin Rodrigues, Yannic Lang (C), Patrice Müller, Reto Loser, Simon Wohlgensinger – Michael Lippiotta, Ramon Kuhn, Aaron Schweizer, Adi Oberholzer, Mario Kuhn – Aaron Schönenberger
Ersatz: Erwin Itten, Sandro Loser, Remy Bolt, Timo Reubi, Robin Zweifel, Nico Bischof, Alexander Gähwiler