Bei herrlichem Frühlingswetter und einer tollen Derby-Kulisse mit zahlreichen Zuschauern musste sich der FC Kirchberg dem FC Dussnang knapp mit 0:1 geschlagen geben.
Trainer Dave Obrist nahm im Vergleich zur Vorwoche zwei Änderungen in seiner Startformation vor. Auf der rechten Abwehrseite begann Sandro Loser, wodurch Patrice Müller eine Position nach vorne auf den Flügel rückte. Für den gesperrten Pädi Brändle kehrte Ramon Kuhn in die Innenverteidigung zurück, während Martin Wick dessen Rolle im Zentrum übernahm. Im Sturm erhielt Adi Oberholzer den Vorzug gegenüber Aaron Ress.
Der FCK startete engagiert und schwungvoll in die Partie und wollte seinem Anhang im Derby früh etwas bieten. Die Gastgeber suchten den Weg nach vorne und versuchten, Druck aufzubauen. Nach rund zwanzig Minuten fanden die Gäste aus Dussnang jedoch immer besser ins Spiel und übernahmen zunehmend das Spieldiktat, ohne sich dabei zunächst zwingende Torchancen herauszuspielen.
Mit ihrem ersten sehenswerten Angriff schlugen die Gäste dann allerdings eiskalt zu. Topskorer Pascal Krucker verwertete seine einzige echte Möglichkeit konsequent und brachte Dussnang mit 1:0 in Führung.
Nach dem Seitenwechsel stemmte sich Kirchberg gegen die drohende Niederlage. In der 61. Minute folgte dann eine Art Gamechanger: Patrik Beerli wurde nach einer Ampelkarte des Feldes verwiesen. Mit einem Mann mehr erhöhte der FCK den Druck deutlich und drückte nun vehement auf den Ausgleich.
Doch momentan scheint das Glück dem Team nicht hold zu sein. Gleich viermal traf die Mannschaft von Dave Obrist lediglich die Torumrandung. Der Aufwand war immens, ebenso die Leistungsbereitschaft der gesamten Mannschaft. Aus einer stabilen Defensive heraus, die von Ramon Kuhn (Bild) hervorragend organisiert wurde, spielte Kirchberg immer wieder zielgerichtet nach vorne.
Einzig die Präsenz im Strafraum liess zu wünschen übrig. Aaron Ress und Lipiotta liessen sich phasenweise zu weit zurückfallen oder wichen zu stark auf die Seiten aus, anstatt dort aufzutauchen, wo Tore erzielt werden.
Trotz der bitteren Niederlage darf sich der FCK wenig vorwerfen. Einsatz, Wille und Intensität stimmten über die gesamte Spielzeit. Irgendwann wird die Kugel wieder den Weg ins Tor finden – und irgendwann wird sich die Mannschaft das nötige Glück auch wieder auf ihre Seite zwingen. Wir sind überzeugt, dass sich das im nächsten Spiel nun endlich definitiv einstellen wird. Hopp FCK, wiiter gahts!!