Spielbericht: FC Uzwil - FC Kirchberg 4:1 (1:1)
Was für ein bitterer Abend für den FC Kirchberg. Die Partie begann wie aus dem Bilderbuch: Mit viel Selbstvertrauen aus dem Rappi-Spiel legte der FCK los wie die Feuerwehr. Schon nach zwei Minuten traf Captain Mario Kuhn zur frühen Führung. Die Gäste dominierten, waren klar spielbestimmend und liessen die Uzwiler in den ersten 20 Minuten kaum Luft holen.
Doch dann der Nackenschlag: Aus dem Nichts fiel der Ausgleich – und er wirkte wie ein Stecker, der gezogen wurde. Plötzlich war von der Spielfreude und dem Mut nichts mehr zu sehen. Kirchberg verlor komplett den Faden, zog sich zurück und machte den Gegner stark.
Die zweite Halbzeit geriet dann zum Debakel. Anstatt sich aufzubäumen, überliess man Uzwil das Feld kampflos. Die Hausherren kombinierten sich nach Belieben durch die Kirchberger Reihen und erhöhten Tor um Tor. Das 4:1-Endresultat war die logische Konsequenz einer völlig blutleeren zweiten Hälfte.
Stürmer Adi Oberholzer (Bild) brachte die Enttäuschung nach Schlusspfiff auf den Punkt:
„Es ist mir unerklärlich, wie wir nach so guten 20 Minuten so abbauen konnten. Wir haben den Gegner klar dominiert und dann unnötig das Heft aus der Hand gegeben. Das Gegentor war wie ein Killer. Uns fehlt die Konstanz – daran müssen wir arbeiten.“
Ein Spiel mit zwei Gesichtern – traumhafter Start, katastrophales Ende. Wenn Kirchberg künftig mehr will als Achtungserfolge, muss die Mannschaft lernen, über 90 Minuten konstant aufzutreten.



